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Am
6. Juni stirbt Karls
älteste Tochter Rotrud,
einen Monat später am 8. Juli stirbt sein
Sohn Pippin, König von Italien und vermutlich stirbt dieses
Jahr auch seine Schwester
Gisela, Äbtissin von Chelles.
Die Xantener Annalen berichten von einer hohen Rindersterblichkeit,
was die Reichsannalen bestätigen. Ein Gerücht entsteht,
dass Getreue des Herzogs Grimoald IV. von Benevent das Vieh mit
einem Pulver vergiftet hätten.
Die
Wikinger fallen mit mehr als 200 Drachenschiffen in Friesland ein
und Gottfried beabsichtigt weiter bis nach Aachen vorzudringen um
Karls Pfalz niederzubrennen. Karl sammelt in aller Eile ein Heer
um dem Dänen entgegenzutreten. Noch unterwegs erreicht ihn
die Nachricht, dass die feindliche Flotte heimgekehrt und Gottfried
von seinen eigenen Leuten ermordet worden sei.
Karl schließt
Frieden mit den Dänen, sowie ein Bündnis mit den Aboriten,
um die Nord- und Ostgrenze zu sichern. Das Land wird in der Folgezeit
als Eidermark oder Dänische Mark bezeichnet,
und die christliche Mission weitet sich in den Norden aus.
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