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Auf
der Reichsversammlung in Diedenhofen wird die Teilung des Reiches
nach Karls Tod bekräftigt, um jeden Streit zwischen den Brüdern
zu verhindern. Ludwig und Pippin sollen Unterkönige bleiben,
während Karl der Jüngere das Gesamtreich erbt. Eine Reihe
von friedenssichernden Maßnahmen werden bestimmt, z.B. soll
jeder über eine offene Straße in das Reich des anderen
verfügen, über welche er dem eventuell bedrängten
Bruder zu Hilfe eilen könnte.
Die Reichsteilungsurkunde wurde zu Papst Leo III geschickt, welcher
sie genehmigte und unterschrieb.
Darauf begibt
sich Karl nach Aachen und sendet seinen Sohn Karl den Jüngeren
gegen die Sorben, welche zwischen der Elbe und der Saale leben.
Das Heer verwüstet die Gegend und zerstört die slawischen
Städte, bis die Fürsten sich bereitfinden, die Hoheit
des Kaisers anzuerkennen. Bei Magdeburg und Halle errichtet Karl
der Jüngere Festungen zur Grenzsicherung. Auch nach Böhmen
wird ein Heer gesandt, welches ohne nennenswerte Verluste das Land
durchzieht.
Da Korsika von spanischen Mauren verwüstet wurde, sendet Pippin
eine Flotte aus. Die Mauren ziehen vor deren Ankunft ab, verschleppen
aber 60 Mönche von der Insel Pantellaria um sie in Spanien
zu verkaufen. Kaiser Karl gelingt es einige von ihnen mit Lösegeldern
freizukaufen.
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