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Im Sommer sieht sich Karl genötigt wiederum nach Sachsen zu ziehen, wo das Volk am Heidentum festhält. Alkuin rät, den Widerstand nicht durch Drohungen zu verstärken, sondern sie mit dem Kirchenzehnt zu verschonen, bis der Glaube sich in ihren Herzen gefestigt hätte.

In Rom verschwören sich unterdessen eine Anzahl vornehmer Bürger, sowie zwei päpstliche Hofbeamte gegen Leo III. Sie werfen dem Papst Buhlerei und Meineide vor. Missregierung und gewalttätige Güterkonfiszierung hatten die Unzufriedenheit geschürt.
Auf einer Prozession zur Laurenziuskirche überfallen sie den Papst. Man wollte ihn blenden und ihm die Zunge abschneiden. Leo scheint aber mit einigen Verletzungen davongekommen zu sein. Mit Hilfe seines Kämmerers Albinus gelingt es ihm nach St. Peter zu gelangen, wo sich zwei Königsboten befinden.
Karl sendet dem Papst seinen Erzkapellan Hildibald von Köln und den Grafen Ascarich, welche ihn auf seiner Flucht nach Paderborn begleiten. Über die prächtige Ankunft des Papstes berichtet das Paderborner Epos in schillernden Farben.
Karl sichert dem Papst seine Unterstützung zu, gibt ihm ein starkes Geleit mit nach Rom und lässt die Schuldigen festnehmen.

 
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