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Im Streben nach Unabhängigkeit verbündet sich Herzog Tassilo von Bayern mit Herzog Arichis II. von Benevent.
Daraufhin fällt Karl in Italien ein und unterwirft die Beneventer. Arichis bleibt im Amt, muss aber Geiseln als Treuepfand stellen.
Tassilo wird von höchster Stelle, vom Papst dazu aufgefordert, sein Lehensverhältnis zum Frankenherrscher erneut zu bestätigen, und Karl zitiert den Herzog für die feierliche Formalität nach Worms. Da Tassilo nicht erscheint, fällt Karl mit seinen Truppen in Bayern ein, was den Herzog zwingt, sich zu unterwerfen, die Lehenseide zu wiederholen und Geiseln zu stellen. Unter diesen Geiseln ist auch Tassilos eigener Sohn.

Karls heftiger Einbruch in Italien sieht Byzanz als untragbar an und löst die vor sechs Jahren verhandelte Verlobung zwischen Karls Tochter Rothrud und dem kaiserlichen Nachkommen Konstantin VI. Den Frankenherrscher beeindruckt das wohl wenig, er konnte ohnehin "keine seiner Töchter entbehren".





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