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Während
Karls andauernder Belagerung von Pavia gebiert ihm Hildegard eine
Tochter mit Namen Adelheid im Lager, welche das Jahr jedoch nicht
überlebt.
Karl lässt den größten Teil seines Heeres vor Pavia
und rückt mit einer kleinen Truppe gegen Verona vor. Desiderius
Sohn, Adelchis flüchtet nach Konstantinopel, bevor Karls Truppen
eintreffen. Gerberga, ihre Söhne und der Franke Autcharius
dagegen liefern sich dem Frankenkönig freiwillig aus, woraufhin
dieser wieder nach Pavia zurückkehrt.
Teile seines Heeres erobern unterdessen langobardische Städte
am linken Ufer des Po.
Noch bevor Pavia gefallen ist, reist Karl am 3.4. nach Rom, um sich
über die Zukunft des langobardischen Reiches mit dem Papst
zu besprechen. Als erster Frankenherrscher besucht er die heilige
Stadt als Pilger, Hadrians Biograph beschreibt die Szene sehr ausführlich.
Papst und Frankenkönig schwören sich gegenseitige Treue,
Karl bestätigt die Zusagen der Pippinischen Schenkung und Hadrian
verspricht Karl die langobardische Krone, obwohl Pavia bis dahin
der Belagerung noch trotzt.
Desiderius befindet sich inzwischen in einer verzweifelten Lage,
denn seine Gegner insbesondere Abt Anselm von Nantola arbeiten verstärkt
auf seinen Fall hin. Selbst seine Untertanen wenden sich massenweise
von ihm ab, begeben sich in den Schutz des Papstes und schwören
diesem Treue.
Als Karl die Belagerung wieder selbst in die Hand nimmt, kapituliert
die Stadt im Juni 774. Die Langobarden liefern ihren König
dem Frankenherrscher aus.
Karl übernimmt das Reich und ist nun auch König der Langobarden.
Desiderius, seine Gemahlin und eine Tochter, werden entweder nach
Lüttich oder nach Corbie ins Kloster verbannt.
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