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Der
Langobardenkönig Desiderius setzt Papst Hardrian I unter Druck,
damit dieser Karlmanns Söhne, seine Enkel, zu Königen
salben sollte. Damit hätte er die Einheit des fränkischen
Reiches gesprengt, einen Keil zwischen den Papst und Karl getrieben
und die besten Vorraussetzungen geschaffen, ganz Italien unter langobardische
Herrschaft zu zwingen.
Trotz der Einnahme mehrerer Städte und Plünderungen auf
römischem Gebiet, gibt Hadrian I nicht nach. So rüstet
Desiderius ein starkes Heer und zieht gegen Rom, begleitet von Karlmanns
Witwe Gerberga und ihren Söhnen, seinem eigenen Sohn Adelchis
und dem Franken Autcharius.
Päpstliche
Bittgesandtschaften fordern Karl auf in Italien gegen die Langobarden
vorzugehen. Nicht nur der Papst wünscht Karls Hilfe, aus den
langobardischen Reihen selbst verbünden sich einige Große
des Landes mit dem Frankenkönig, um Desiderius zu stürzen.
Unter ihnen Auginus, welcher der Untreue zu Desiderius beschuldigt
wurde. Adelchis konfisziert dessen Vermögen und schenkt es
dem Kloster in Brescia.
Längere
Verhandlungen gingen Karls Entschluss zum Krieg voraus. Dann beruft
er die Reichsversammlung in Genf und lässt das Heer auf zwei
verschiedenen Wegen die Alpen überqueren. So konnte ein Teil
der Truppen Desiderius' Stellungen auf jeden Fall umgehen und die
Langobarden von vorne und von hinten stellen, so dass Desiderius
mit seinen Großen den Rückzug nach Pavia antritt. Adelchis
begibt sich mit Gerberga und ihren Söhnen nach Verona in Sicherheit.
Karl belagert
Pavia. Er richtet sich auf längeren Aufenthalt ein, lässt
seine schwangere Gemahlin Hildegard samt seinen Kindern nachkommen
und verbringt den Winter im Lager.
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