DAS LIED DES GLOCKENSPIELERS zurück
LESEPROBE

Wenn Liron Dulzian zuhörte, wurde alle Welt gesprächig.
Dabei versuchte er gar nicht, sein Gegenüber zum Reden zu bewegen, er zeigte weder überzogenes Interesse, noch fragte er besonders häufig nach.
Er hörte einfach nur zu, so auch dem Dreimaster Engel, der an einem nasskalten Februarmorgen 1665 im Hafen zu Lübeck vor Anker lag. Vom Knattern der Flagge angefangen bis hin zum Schlagen der Takelage hatte der Tonfall der Galeone etwas Gereiztes. Es brauste in den gerefften Tuchen, der Rumpf knurrte, sogar die Masten reckten sich in den eisigen Wind und raunten von widriger Fahrt.
All das vernahm Liron noch tief unter Deck, etwas gedämpft und verwoben mit dem Murmeln der Trave. Kräuselwellen schwappten gegen die Steuerbordplanken, während sich Backbord das Wasser zwischen Schiffsrumpf und Steg in Strudeln verschluckte. Er selbst war nur ein einziges Mal mit einem Schiff gereist, von Dassow über die Trave hierher nach Lübeck. Und keinen Moment war das offene Meer zu sehen gewesen.
Im gewohnten Tempo ging er in die Hocke und wuchtete sich das Heringsfass auf den Rücken. Zum hundertsten Mal folgte er dem Keuchen seines Vordermannes, dem dumpfen Trampeln auf den Bohlen, dann dem hohleren Klang der Schritte auf der Stiege.
Liron liebte den Moment, wenn er mit dem Kopf aus der Schiffsluke tauchte und das Spektakel von Hafen und Stadt plötzlich wieder klar von allen Seiten auf ihn einstürmte.
„He Dulzian“, rief Eggert ihm von hinten zu. „Pass auf, wenn du hinuntergehst, Kortholt kontrolliert. Meint wohl, seine Fässer könnten Beine bekommen.“
„Schön wär’s“, gab Liron zurück.
Eggert lachte. Dieses volle Lachen aus den Tiefen seines massigen Leibes hatte Liron vor ein paar Wochen bewogen, Zimmer und Miete mit dem Hünen zu teilen.
Die meisten Träger fluchten, wenn sie den Namen Kortholt hörten. An den Prähmen, den Schwimmstegen vor dem Ufer, konnten je drei Segler gleichzeitig anlegen, und normalerweise war genügend Stapelfläche für ihre Fracht vorhanden. Nicht jedoch, wenn Görgen von Kortholt dort die Befehle gab. Der drahtige Alte fuchtelte mit seinen Listen, rief scharf nach Gütern, die im Schiffsrumpf hinter allem anderen gelagert waren, und verlangte im nächsten Moment nach dem, was eben noch vorne gestanden hatte. Seine Kästen, Ballen und Fässer verteilten sich bald überall auf dem gesamten Steg, sodass für die Lasten weiterer Schiffe kein Durchkommen mehr blieb. Dadurch wurden Görgens Güter immer als Erstes auf die Wagen geladen, was ihm einen erheblichen Zeitvorteil verschaffte.
Liron beschäftigte die Anwesenheit des Kaufmanns aber aus ganz anderen Gründen. Görgen von Kortholt war als Ratsherr auch Vorsteher von St. Marien. Er regierte über Kantor, Organist und Glöckner der bedeutenden Kathedrale, die alle Laute der Schöpfung in sich zu bergen schien und in minutenlangem Nachhall zu immer neuen Klängen verwob. Einmal war Liron dem Kaufmann schon so nahe gekommen, dass er ihn hätte berühren können. Wenn es nur eine Möglichkeit gäbe, ihn auf sich aufmerksam zu machen.
„Beachtlich, dass der alte Pfeffersack bei diesem Wetter zum Hafen kommt“, sagte er.
„Nee, nee“, brummte Eggert, „ich meine nicht den Alten, ich rede vom Junior, vom Sohn.“
Lirons Interesse nahm deutlich ab. Er ruckte sein Fass zurecht und trat vorsichtig auf die Planke, die zum Steg hinunter führte. Das Holz war glatt, denn seit dem Morgen nieselte es schon. Wenigstens war die glitschige Schicht heute nicht gefroren. Er war erst wenige Schritte balanciert, als der schleppende Tross ins Stocken geriet. Zurück konnte Liron nicht mehr, und das schwankende Laufbrett war viel zu schmal, um das Fass darauf abzusetzen. Soweit es ihm in der gebückten Haltung möglich war, hob er den Kopf und spähte an den anderen Männern vorbei zum Prahm hinüber.
Da stand er, der junge Thiedemann von Kortholt, in aufrechter Haltung, als ob er einem Maler Modell stehen würde. Seine Rechte ruhte auf dem Degen, in der Linken hielt er einen Federhut. Das dunkle Haar legte sich über einen Kragen aus kunstvoller Nadelspitze, Rock und Pluderhose glänzten schwarz, ebenso die Schuhe, welche mit großen, samtenen Schleifen geschmückt waren.
Schreiber und der Frachtherr scharwenzelten um ihn herum, während sich vor ihm ein Träger bemühte, den Deckel eines Fasses aufzuhebeln.
Warum, zum Teufel, hatte Thiedemann den Träger ausgerechnet an der engsten Stelle angehalten? Das Fass stand direkt vor der Planke. Sah er denn nicht, dass dem Nächsten der Weg versperrt war und die Männer mit den schweren Lasten auf dem Rücken warten mussten?
Natürlich sah er es. Sein Blick schweifte unablässig über die gebeugten Träger hinweg. Für seine Heringe zeigte er weit weniger Interesse.
Lirons Vordermann schwankte. Auch seine eigenen Muskeln zitterten, und der Eisenring des Fasses schnitt ihm in die Finger. Vorsichtig lehnte er sich weiter vor, um seinen Rücken zu entlasten.
Ein Branntwein hätte ihm jetzt gut getan. Er fror erbärmlich, da er verschwitzt im Wind stand und zum Stillhalten verurteilt war. Die Augen starr auf die Füße geheftet, passte er seinen Atem dem Knarren des Schiffes an und versuchte, sich auf das Geräusch des Wellenschlags unter sich zu konzentrieren. Rhythmisch klatschte das Wasser an den Steg, gurgelte zurück und nahm neuen Anlauf, immer ähnlich, niemals gleich.

Endlich ging es weiter.
Die Männer hasteten mit gesenkten Köpfen an Thiedemann von Kortholt vorüber. Nur keinen Blickkontakt wagen, nur keinen Anlass für eine weitere Stichprobe bieten.
Unvermittelt hob der junge Kaufmann erneut die Hand.
Die Geste galt Liron. Fast erleichtert blieb er stehen, seine Arme waren nur allzu bereit, die Bürde fahren zu lassen.
Hinter sich hörte er Eggert keuchen, und die Planke vibrierte unter seinen Füßen. Wenn er gehorchte, würde sich die Schinderei für alle Nachrückenden ein weiteres Mal verlängern. Aber den Befehl des Frachteigners zu missachten, war völlig undenkbar.
Links türmte sich eine Mauer aus Kisten, also blieb nur noch die andere Seite neben der Planke, die Stelle, wo der junge Kaufmann stand. Kurzentschlossen drehte Liron sich und ließ das Fass genau dort zu Boden rutschen.
Der Junker sprang zurück.
Eggert begriff und hastete vorbei. Zwei weitere Träger folgten dicht auf.
Thiedemann von Kortholt wischte sich einen Dreckspritzer von der Hose und rückte die goldene Kette zurecht, die ihn als Junker der Zirkelgesellschaft auswies. Dann erst wandte er sich an Liron. „Du verdirbst mir den Tag, verfluchter Samariter. Ich hatte auf Abwechslung gehofft, auf einen dramatischen Absturz in die Trave etwa, womöglich von einem Kerl, der nicht schwimmen kann. Vielleicht wäre ich ja hinterher gesprungen. Vielleicht hätte ich meine Kleider verdorben und einem Mann das Leben gerettet. Ich hätte ein Held werden können.“
Er warf den Kopf nach hinten, sodass er auf Liron herabsehen konnte.
„Du verhältst dich nicht erwartungsgemäß. Deinetwegen muss ich heute eine graue Krämerseele bleiben und noch Hunderte von Fässern zählen. Bist du stolz darauf?“
Verwundert blickte Liron auf. Nicht nur der Worte wegen, sondern weil er statt des erwarteten Unmuts eher Neugierde in der Stimme des Ehrbaren hören konnte. Der Junker hatte die Silben rasch aneinander gesetzt und vor allem die Tonhöhe leicht über seine entspannte Sprechlage gehoben.
Die Miene des jungen Kaufmanns zeigte hingegen nichts davon, sie wirkte völlig teilnahmslos. Wie bei seinem Vater beeindruckte auch sein Antlitz mit vornehmer Blässe, abgesehen von ein paar matten Sommersprossen auf den Wangen. Ihm gegenüber hätte Liron sich sogar in frischen Kleidern schmutzig gefühlt. Seine eigene Haut behielt auch im Winter einen Unterton von Sonnenbräune.
Die scharfgeschnittenen Lippen des Junkers verzogen sich nun zu einem spöttischen Lächeln. „Sieh dich um, du Wohltäter. Hättest dir die Kühnheit sparen können, die meisten deiner Kumpane stehen genauso unbeweglich da, als würdest du ihnen den Durchgang versperren.“ Sein Tonfall schlug in Langeweile um. „Enttäuschend, nicht wahr? Wie immer.“
Er winkte die Männer von der Planke und wies ihnen einen Bereich zu, wo sie die Ware stapeln sollten. Auch Liron schickte sich an, seine Last wieder aufzunehmen.
„Warte. Findest du nicht, dass diese Angelegenheit zum Himmel stinkt? Aufmachen!“
Ein Diener brachte eilfertig einen Geißfuß und Liron begann, die Bretter zu lösen.
Heringsfässer stanken eben. Der Frachtraum stank, die Prähmen stanken und Liron selber stank auch. Ein Kaufmann durfte nicht empfindlich sein, wenn er mit Fisch handeln wollte.

Ein Hauch von Musik wehte über den Hafen. Liron hielt unwillkürlich inne. Es war das Orgelspiel von St. Marien, das wie jeden Donnerstag um die Mittagsstunde dünn über den Dächern zitterte, kaum hörbar, zerrissen durch den Lärm der Fuhrwerke, fast erstickt im Qualm der Schornsteine.
Liron blieb nicht mehr viel Zeit. Rasch brach er den Deckel auf, griff nach dem erstbesten Hering, und hielt dem Ehrbaren seinen Fang vors Gesicht. „Alles frisch, nun könnt Ihr wohl zufrieden sein.“
Thiedemann fächelte sich Luft zu. „Was ist los mit dir? Hast du es eilig? Was erwartet dich schon als das Schleppen weiterer Lasten? Ich biete dir Abwechslung. Reizt dich das nicht? Lass uns diesem Fass hier auf den Grund gehen. Oberflächlich gesehen mag die Ware in Ordnung sein, aber wie sieht es in der Tiefe aus?“
Der Kaufmannssohn ließ Liron nicht aus den Augen. Er befahl ihm, in das Fass zu greifen, weit hinab, so weit, wie sein Arm reichte.
In der Ferne hallten Tonleitern durch die Gewölbe von St. Marien.
Liron stieß seine Hand durch das Gedränge aus glatten Fischleibern und packte zu. Was er nun zutage förderte, ließ ihn würgen. Ob die halbzerfallene Masse tatsächlich einmal Hering gewesen war, hätte er beim besten Willen nicht sagen können, aber es handelte sich um Meeresgetier, um ziemlich altes Meeresgetier.
Die Schreiber drehten sich angewidert um und der Frachtherr rief, er solle das Zeug in die Trave werfen.
Doch Thiedemann von Kortholt legte ihm sanft den Degen auf den Arm. Geschickt spießte er den Unrat auf und betrachtete ihn eingehend.
„Alles vergeht“, meinte er, „selbst die ödeste Pflicht löst sich zu gegebener Zeit in Wohlgefallen auf.“ Dann schleuderte er den Fisch in die Luft. Gebannt sah er zu, wie die Möwen dem Bissen nachstürzten und sich im Fluge kreischend darum stritten.
„Mit Dreck befasse ich mich nicht. Meine Aufgabe ist somit erledigt. Die Ladung bleibt hier.“
„Hier auf dem Prahm?“, fragte der Frachtherr. „Aber das wird Euren hochachtbaren Vater Unsummen von Gebühren kosten.“
„Mein hochachtbarer Vater wäre genauso wenig erbaut wie ich, wenn du das Zeug in unserem Speicher lagern wolltest. Moment, wurde die Ware nicht im Namen meines Onkels Hinrich bestellt? Dann muss Hinrich eins der stinkenden Fässer bekommen, damit er sieht, womit er heute Nachmittag zu handeln gedenkt. Der da soll es in die Fleischhauerstraße schleppen. Das restliche Zeug bleibt hier.“
Mit gleichmütigem Lächeln nahm er die Bücklinge des Frachtherrn entgegen, nickte seinen Schreibern zu und verließ den Prahm.
„Wie Euer Hochwohlgeboren befehlen“, rief der Frachtherr ihm nach, bevor er sich an Liron wandte. „Du hast gehört, was der Junker wünscht. Auch wenn der Inhalt verdorben ist, verlangt diese Fracht höchste Sorgfalt. Lass dir ja nicht einfallen, etwas davon fortzuwerfen, damit du es leichter hast. Ich würde davon erfahren und dich aus dem Hafen jagen lassen.“

*          *          *

Cäcilie ließ ihre Finger über die Sitzfläche der langen Wandbank gleiten, während sie die Tafeln des Totentanzgemäldes abschritt. Die lebensgroßen Bilder zogen sich rund um die Plauderkapelle, vom Papst bis zum Handwerker, vom Kaiser zum Mönch, die ganze Menschheit hatte sich versammelt. Auch ein junges Mädchen war dabei, etwa in Cäcilies Alter.
Zwischen den Gestalten tanzte der Tod, er fasste sie an und zerrte an ihren Gewändern.
Cäcilie zwang sich, langsam zu gehen, sie wollte keine der Figuren auslassen, genau wie der Tod niemanden ausließ.
Fast niemanden.
Ihre Hand tastete in der Rocktasche nach der Puppe, die sie vor der Kirche gefunden hatte. Sehr ungewöhnlich für Februar, normalerweise verpuppten sich Raupen im Herbst und verkrochen sich, bevor sie steif wurden. Ihr kleiner Fund bewegte sich nicht mehr. Hoffentlich war es noch nicht zu spät, dass er unter die Erde kam.
Vier Tafeln noch. Dem Klausner legte der Tod den Arm um die Schulter, beim Bauern hängte er sich ein. Ihnen folgten ein Jüngling und die schöne Jungfrau, die abwehrend ihre Hände hob, doch der Tod hatte sie bereits am Kopfputz gepackt.
Cäcilie atmete auf, als sie endlich beim Schlussbild angelangt war. Die tröstliche Tafel befand sich an der Schmalseite eines Pfeilers und zeigte einen Säugling, der in seiner Wiege lag und mit einer Blume spielte.
Das Kind war das einzige, das der Tod nicht berührte. Nur ein Zipfel seines Leichentuchs war ganz unten auf dem Bild zu sehen. Er selbst passte nicht mehr darauf und musste hinter der Ecke des Pfeilers bleiben.
In letzter Zeit zog es sie immer häufiger in die Plauderkapelle, um sich zu überzeugen, dass der Tod nicht doch seine Hand nach dem Säugling ausstreckte.
Nein, den unschuldigen Kindern konnte er nichts anhaben. Wenn sie starben, verwandelten sie sich in Engel und flogen direkt in den Himmel.
Als kleines Mädchen hatte sie gedacht, die Verwandlung müsse ähnlich wie bei den Schmetterlingen vor sich gehen, die ja ebenfalls wie leblos schienen, während ihnen Flügel wuchsen.
Sie hatte sogar selbst versucht, den Raupen nachzueifern, und sich in den eigenen Leib zurückzuziehen, als wäre er ein schützender Panzer. Manchmal gelang es ihr fast, in ihrem Innersten unterzutauchen, und sie erahnte die tiefe Ruhe, die sie dort erwartete. Die Anwesenheit von Menschen nahm sie dann nur noch wahr, wenn sie berührt wurde und sie zwang sich dann, nicht darauf zu reagieren. Ihr Gesicht gab schon lange keine Regung mehr preis und ihr Mund blieb verschlossen, als ob ihre Lippen zusammengewachsen wären. Der nächste Schritt würden ihre Augenlider sein, dann die Ohren, und wenn sie ganz und gar empfindungslos geworden war, würde sie irgendwann nach langer Winterstille rein und neu erschaffen sein.
Die Vorstellung gefiel ihr noch immer, auch wenn sie nicht mehr daran glaubte.

Vorsichtig nahm sie die Puppe heraus und streichelte zart über den harten Rücken. Sie wollte sie unter den Schlehen im Hof eingraben, wie die anderen. Dort im Verborgenen durften sie schlafen, dort waren sie sicher.
Mutter mied den Garten, sie mochte den Geruch des Fleischmarktes hinter der Mauer nicht und grauste sich, wenn die Gefangenen in der angrenzenden Fronerei jammerten. Nicht einmal die Jungs verirrten sich in den hintersten Winkel des Hofes, weil sie keine Lust hatten, zwischen dem Dornengestrüpp Unkraut zu rupfen. Sonst hätten sie die zeitweiligen Gräber sicher längst geplündert.
Cäcilie hätte gerne einen älteren Bruder gehabt. Einen der ihr ähnelte, so wie Thiedemann. Stattdessen waren ihre Brüder kleine, rotznäsige Strohköpfe, laut, grob und wehleidig. Sie hatten nichts mit ihr gemein.
Ihre Finger zuckten. Rasch steckte sie die Puppe in die Tasche, bevor das Verlangen sie wieder überkam, bevor sie ihren wehrlosen Fund wieder tötete.
Göttliches Leben konnte sich nur in völliger Stille und Abgeschiedenheit entwickeln, das wusste sie genau. Und doch verspürte sie immer wieder diesen Drang, die Erde aufzuwühlen, ihre Nägel in einen der Panzer zu bohren und die braune Hülle aufzureißen, um bei der Wandlung des Lebens zuzusehen.
Einmal hatte sie das getan.
Ihr Herz begann zu pochen, als das Bild eines weißlichen Körpers Gestalt annehmen wollte, die matten Bewegungen der kleinen Glieder, die Augen unter straff gespannter Haut.
Sie versuchte, sich auf das Gemälde zu konzentrieren.
Der Tod berührt die Kinder nicht, der Tod berührt die Kinder nicht, wiederholte sie innerlich solange, bis sie sich einigermaßen gefangen hatte.
Keine Angst, kleine Puppe, ich will dir ja nicht wehtun. Ich werde dich begraben und über euch alle wachen. Im Frühling sollt ihr Flügel bekommen und in den Himmel fliegen.

*          *          *