Einblicke - Apfelbaum zurück


 

Am 18. Juni 2002 fegte ein Gewitter mit Böen um 100 km/h durchs Dorf. Unter anderem hat die schöne große Dorfpappel mächtige Äste verloren.

Leider wurde auch unser Apflebaum an der Einfahrt beschädigt. Der Stamm ist fast bis zum Boden aufgerissen.
Es handelt sich um sehr leckere Äpfel mit rotem Fruchtfleisch, und wir würden den Baum gerne retten, falls das möglich ist.

Trotz aller Zweifel haben wir die Hälften schließlich mit einem Gurt zusammengezurrt.

Offenbar besitzen beide Hälften eigene Wurzeln. In den folgenden Jahren trug der Baum weiterhin überreich.


 

 

Lagern kann man diese Äpfel nicht, darum machen wir gerne frischen Saft daraus, der fantastisch schmeckt. Auch Kinder lieben ihn, wegen der fast künstlich wirkenden roten Farbe.

2007 gab es nur wenig Blüten, was bei ähnlich frühen Sorten in der Umgebung ebenfalls zu beobachten war.

Darunter ist inzwischen ein lauschiges Plätzchen mit verschiedenen Moschatas entstanden.

Die anderen Büsche geben dem angegriffenen Stamm zwar guten Windschutz, müssen aber bald gestutzt werden, damit sie nicht zuviel Licht und Luft wegnehmen.
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