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Am 5.
November 2002 wurde unsere Kleine geboren und bekam von der
Züchterin den Namen Kickapoo.
So
heißt ein Indianerstamm aus Nordamerika, das Wort bedeutet
in etwa "der, der jetzt hier lebt, jetzt dort",
auf eine Hündin bezogen vielleicht "die Leichtfüßige".
Zu unserer
Lebensweise passt der Name wunderbar, aber Kicki richtete
sich überhaupt nicht danach. Im Gegenteil, sie setzte
alles daran, die Dickste und Schwerste der sieben Welpen zu
werden, wie es sich in der vegetativen
Phase
(1. und 2.Woche) gehört.
Wir
konnten sie zum ersten Mal am 16. Lebenstag besuchen. Die
Welpen öffneten freundlicherweise gerade ihre Augen.
Diese Zeit nennt man Übergangsphase
(3.Woche)
Nicht
nur die Mutter kümmerte sich um den Wurf, Dakota der
Vater unterstützte sie vom ersten Tage an, und die große
Schwester half nach Kräften mit.
Mit
der 4. Woche beginnt die Prägungsphase.
Die Wurfkiste stand im vielgenutzten Wohnzimmer der Familie.
Kinder bringen natürlich Freunde mit, oft laufen Fernseher
und Computer gleichzeitig, Besucher kommen und gehen, dazwischen
Hunde, Katzen ein Papagei... Immerhin, die Pferde mussten
draußen bleiben, aber von idyllischer Ruhe konnte keine
Rede sein.
Bei
unserem erneuten Besuch in der 5. Woche war Kicki immer noch
die Dickste, kein Wunder, ihr Interesse galt hauptsächlich
dem Fressen und dem Schlafen. Zwischendurch wurden die Geschwister
vermöbelt.
Durch ihr höheres Gewicht konnte sie ihre Brüder
erfolgreich vom Napf rempeln, und sie hatte als erste des
Wurfes begonnen ihre Aktionen mit herzhaftem Knurren zu untermalen.
Ihre
Schwester entdeckte etwa zur gleichen Zeit das Bellen für
sich.
Mittlerweile war das gesamte Wohnzimmer zum Welpenabenteuerspielplatz
mutiert, was die Familie nicht daran hinderte, diesen Raum
weiterhin als Lebensmittelpunkt zu nutzen. In einer Ecke gab
es eine Sandkiste und einen Zeitungshaufen, der von den Mädchen
auch meistens benutzt wurde. Trotzdem blieb der Wischmopp
im Dauereinsatz. Leider
war es sehr kalt, so dass die Welpen erst ein paar Tage unter
Aufsicht der Pferde Stall und Hof erkunden durften..
Trotz
der ungemütlichen Jahreszeit haben die Kleinen schon
eine Menge kennengelernt.
Die vielen Menschen förderten ihre Kontaktfreude, unterschiedliche
Tierarten in der Umgebung waren von Anfang an selbstverständlich,
und da auch der Rüde bei der Erziehung zugegen war, konnten
sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten entwickeln.
Kann man sich eine bessere Prägung wünschen?
Nun liegt es an uns, in diesem Sinne weiterzumachen.
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12 Tage |