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Vegetative
Phase 1.
und 2. Woche
In der ersten Zeit
ist der Welpe blind und taub, und orientiert sich mit dem Tastsinn.
Sein Lebensinhalt besteht fast nur aus Fressen, Verdauen und Schlaf.
Der Welpe muss wachsen und verdreifacht sein Gewicht. |
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Das
Lautgeben, wenn zum Beispiel Wärme fehlt oder der Welpe die Zitze
verliert, ist die erste Form der Kommunikation. Für die Mutter bedeutet
es, sich sofort dem Welpen zuzuwenden.
Manche Welpen rufen gleich nach Hilfe, andere suchen selbstständig und jammern wenig, vielleicht werden das später selbständigere Hunde? Zeigt ein Welpe deutlich schwächere Reflexe als seine Geschwister, ist sein Biotonus schwach. Falls er überlebt, wird wahrscheinlich nie ein kräftiger gesunder Hund aus ihm werden. Der Milchtritt aus dieser Phase bleibt später als Unterordnungsgeste bestehen. Auch das Kontaktliegen, welches in den ersten Tagen die Welpen warm hält, wird von manchen Hunden später beibehalten. Dominantere Tiere sind aber eher auf Abstand bedacht. nach oben |
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Übergangsphase 2.
- 3. Woche
In der Übergangsphase
öffnet der Welpe Augen und Ohren. Das Sehvermögen ist aber
noch beschränkt auf hell, dunkel und Bewegungen. |
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Erste
soziale Spiele tauchen auf, Droh- und Kampfverhalten, Beuteschütteln
am kleinen Bruder gehört dazu, auch der Michtritt wird jetzt als
Spielgeste eingesetzt.
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Prägungsphase
4. - 8. Woche
Die Sinne sind nun
ausgeprägt, die Welpen nehmen ihre Umwelt wahr und reagieren gezielt
auf äußere Reize. |
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Außerdem
sollte er Menschen kennen lernen, verschiedene Geschlechter, Altersgruppen
u.s.w. Andere Tierarten in seinem Umfeld gehören auch zu einer guten
Prägung. |
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In dieser Phase fängt die eigentliche Erziehung an. Das soziale Umfeld
beginnt, auf das Verhalten des Welpen Einfluss zu nehmen.
Der Vater würde nun einen Knochen heran tragen und sich selbst in die Nähe legen. Sobald der Welpe versucht, diesen Knochen zu nehmen, wird er Knurren oder auch durch einen Nackenstoß korrigiert. |
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Für
den Welpen ist dieser Knochen tabu, er weiß nun, dass Vater die
Erziehung übernommen hat.
Solche Tabus gibt es jetzt viele zu erlernen. In der Prägungsphase hat der Welpe erfahren, dass Schuhe nicht gefährlich sind, jetzt muss er lernen, dass er sie nicht als Kauspielzeug missbrauchen darf. Ein gutes Lernvermögen erhält sich aber nur, wenn man dem Welpen täglich etwas Neues beibringt. nach oben |
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Vorläufige
Wurfrangordnungsphase
(3. - 13. Lebenswoche je nach Rasse) In dieser Phase wird Dominanz und Unterordnung geübt. Je nach Veranlagung übt der Welpe eher das eine oder das andere. Wenn er mit Dominanzverhalten häufig zum Erfolg kommt, wird er in später in neuen Situationen entsprechend reagieren. |
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In
der vorläufigen Wurfrangordnungsphase spielt das Üben von Dominanz
und Unterordnung eine große Rolle. Hier liegt es am erblich verankerten
Temperament des einzelnen Welpen, ob er eher das eine oder das andere
übt.
Wichtig ist, dass hier in dieser Phase die Tendenz für das ganze Leben festgelegt wird, sofern man als Züchter keinen Einfluss nimmt. Wenn der Welpe in dieser Phase lernt, dass er mehr Erfolg hat, wenn er Dominanz zeigt, dann wird er auch später auf jede neue Situation erst einmal mit Dominanz reagieren. Andere Welpen machen genau entgegengesetzte Erfahrungen. Wenn man dominante Welpen im Spiel ab und zu auf den Rücken legt und unsichere Kanidaten die Spielbeute auch mal gewinnen lässt, kann man die Extreme etwas ausgleichen. Ein Hund sollte beide Reaktionsmöglichkeiten zur Verfügung haben. Endgültige Wurfrangordnungsphase (13. - 16. Lebenswoche je nach Rasse) Jetzt wird durch Streitigkeiten, die kein Spiel mehr sind, die entgültige Wurfrangordnung festgelegt. nach oben |
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Der Welpe wird jetzt
ins Rudel integriert und seine Position festgelegt. Die Rangordnung
ermöglicht eine erfolgreiche Teamarbeit und dient der Vermeidung
von Aggression unter den Mitgliedern. Er wird zur Jagd mit genommen
und kann die Techniken, die er spielerisch erlernte nun umsetzen. |
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In
einen gemischten Menschen-Hunde-Rudel sollte man nun viel Besuch haben
und oft mit anderen Menschen etwas unternehmen. Der Hund muss lernen,
dass fremde Menschen keine Bedrohung sind, sondern dass jeden Tag ein
solches neues Mitglied zum Rudel stoßen kann.
Er muss akzeptieren dass auch andere Menschen Dominanz ausüben dürfen, aber auch dass fremde Menschen nicht so wichtig sind. Er entwickelt sein Umgebungsbewußtsein, d.h. er kann auf Veränderungen nervös und ängstlich reagieren. Zum Schluss dieser Phase ist Hund ein vollwertiges Rudelmitglied und seine Erziehung eigentlich abgeschlossen. nach oben |
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Pubertätsphase
7. Monat - ? (je nach Rasse unterschiedlich)
In dieser Phase
perfektioniert der Hund sein erlerntes und erfahrene Verhalten, er kombiniert
es neu und entwickelt Eigeninitiative. |
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Die Adoleszensphase beginnt von Rasse zu Rasse unterschiedlich mit ca.
2 Jahren. Der Hund ist dabei, erwachsen und selbstständig zu werden
und würde nun vielleicht sein eigenes Rudel aufbauen.
Manche Hunde bleiben in der Pubertätsphase stehen, aber für bestimmte Hunderassen wie z.B. Hovawart oder Hütehunde ist diese Phase sehr wichtig. Jetzt können plötzlich Probleme auftauchen, mit denen man nicht gerechnet hat, Bissigkeit anderen Hunden gegenüber, Zurechtweisung von Kindern... In Wirklichkeit haben sich diese Probleme die ganze Zeit schon vorbereitet. Der Hund ist nur inzwischen reif genug geworden auch umzusetzen, was er in all den lustigen Spielen übte. nach oben |
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